Samstag, 11. November 2017

[Rezension] Oliver Schlick - Wächter der Meere, Hüter des Lichts

Oliver Schlick - Wächter der Meere, Hüter des Lichts

Mein Dank geht an den Ueberreuter Verlag, die mir dieses E-Book zur Verfügung gestellt haben!


Angaben zum E-Book:
Titel: Wächter der Meere, Hüter des Lichts
Autor: Oliver Schlick
ISBN: 978-3-7641-9198-6
Erscheinungsdatum: Juli 2017
Preis: 14,99 €
Verlag: Ueberreuter

"Ein Leuchtturm ist ein Ort zwischen den Welten. Zwischen Land und Meer. Zwischen Feste und Wasser. Ein Ort, an dem sich das Endliche und das Unendliche berühren."

Inhalt:
Ein Leuchtturm ist ein Ort zwischen den Welten. Zwischen Land und Meer. Zwischen Feste und Wasser. Ein Ort, an dem sich das Endliche und das Unendliche berühren.

»Komm … Wasser … weg …« Eine flehende Stimme am aufgewühlten Meer und ein berstender Leuchtturm verfolgen die sechzehnjährige Rebecca im Traum. Als sie kurz darauf von Leuchtturmwärtern kontaktiert wird, glaubt sie nicht an einen Zufall. Doch nichts kann sie auf die erschütternden Dinge vorbereiten, in die sie nun eingeweiht wird. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war – denn das Schicksal hat Rebecca eine ganz besondere Rolle zugedacht …

Autor:
Oliver Schlick wurde 1964 in Neuwied/Rhein geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er Sozialarbeit an der FH Düsseldorf. Seit mehreren Jahren ist er in der stationären Jugendhilfe und der Flüchtlingsarbeit tätig. Oliver Schlick lebt in Düsseldorf, und wenn er nicht schreibt, verbringt er die Zeit mit dem Sammeln von Schneekugeln und Blechspielzeug sowie dem exzessiven Hören von »The Cure«.

Quelle: Ueberreuter

Meinung:
Rebecca Quist, die junge Hauptfigur in dieser Geschichte, erlebt jede Menge verrückte und übernatürliche Abenteuer, die ihr Leben komplett verändern.
Eine großartige Geschichte hat Oliver Schlick geschrieben mit einer ganz einfach Botschaft: "Entscheide selbst, was du tust und lass dich nicht von anderen steuern!"
Zu Beginn habe ich kurz gebraucht bis ich mich auf die Geschichte einlassen konnte, dann aber hat mich die Story voll in ihren Bann gezogen.

Schreibstil:
Oliver Schlick hat es geschickt gemacht, die Geschichte in der ICH-Perspektive zu verfassen und sie aus der Sicht von Rebecca zu erzählen. ICH-Perspektiven sorgen einfach dafür, dass der Leser dem Protagonisten näher ist.
Die Geschichte ist schlüssig und am Ende werden alle Fragen beantwortet und alle Fäden bekommen ein Ende. So etwas ist immer wichtig und das löst der Autor wirklich sehr gut.

Charaktere:
Sei es Rebecca, Mareike, Simon, Patti, Fanny und wie sie alle heißen. Man hat jeden einzelnen von ihnen gleich ins Herz geschlossen. Tolle Charaktere, die mit Leben ausgefüllt sind und nicht nur leere Figuren darstellen in dieser Story. Selbst der Antagonist und seine Agenten wirken glaubwürdig und sind keinesfalls nur Beiwerk.
Von Anfang an war mir Finn am sympathischsten. Aber auch Simon ist ein toller Charakter. Es macht einfach Freude, sie auf ihrem Weg zu begleiten und man fühlt regelrecht mit ihnen.

Mein Fazit:
Oliver Schlick ist ein toller Jugend-Fantasyroman gelungen mit tollen Charakteren und einer von Anfang bis Ende spannenden Story. Eine Liebeserklärung an das Meer und vor allem an die Leuchttürme dieser Welt und deren Wärter.

"Ein Leuchtturm ist ein besonderer Ort. Ein Ort, an dem sich das Endlich und das Unendliche berühren."

Von mir gibt es glatte 5 Sterne. Mich hat diese Geschichte vollkommen überzeugt und die spannende Erzählweise hat mich in ihren Bann gezogen.
Ein verrücktes und wirklich spannendes Abenteuer mit einer wichtigen Botschaft. "Sei du selbst und lass dich nicht fremd bestimmen!"

Sonntag, 5. November 2017

[#SUBventur] mein SuB - auch liebevoll BLS genannt

Da mich die liebe Janna von KeJas-Blogbuch darauf aufmerksam gemacht hat, dass mein SUB perfekt zu ihrer #SUBventur Aktion passt, werde ich hier nun nicht nur beginnen meinen SUB aufzulisten und ihn abzuarbeiten, ich möchte ihn auch für diese Aktion sichtbar machen.

Als erstes ist nun der "BALD LESEN"-Stapel dran (BLS, danke liebe Janna, für diese tolle Abkürzung).






Noch eine kleine Erklärung zu ein paar Abkürzungen. Da ich bei Bookcrossing aktiv bin, habe ich natürlich auch eine Bücher auf dem SUB, die dort registriert sind. Das habe ich mit der Abkürzung BC markiert. TBR bedeutet ToBeRead und PC bedeutet Personal Collection.
Die TBRs werden nach dem Lesen weiterreisen.

BLS = Bald lesen Stapel
1. Maiken Nielsen - Und unter uns die Welt - Rowohlt
2. Hanna Bohnensteffen - Singende Bäume - Casimir
3. Markus Kavka - Hamma wieder was gelernt - Über das Erwachsenwerden - Rowohlt - BC/TBR
4. Robin Sloan - Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra - Blessing
5. Graham Moore - Die letzten Tage der Nacht - Eichborn
6. Kate Thompson - Ein Garten am Meer - Weltbild BC/TBR
7. Heike Wanner - Weibersommer - Ullstein BC/TBR
8. Jörg Kastner - Der Engelspapst - Knaur BC/TBR
9. Kathy Reichs - Knochen zu Asche - blanvalet BC/TBR
10. Gillian White - Das Hotel bei den Klippen - Goldmann BC/TBR
11. Viveca Lärn - Weihnachten auf Saltön - Rowohlt 
12. Lucinda Riley - Die Mitternachtsrose - Goldmann BC/TBR
13. Klaus-Peter Wolf - Ostfriesenkiller - Fischer BC/TBR
14. Klaus-Peter Wolf - Ostfriesenblut - Fischer BC/TBR
15. Silke Barden - Der Elfenmörder - Ullstein BC/TBR
16. Anke Cibach - Der Tote vom Leuchtturm - Rowohlt BC/TBR
17. Jörg Kastner - Die Farbe Blau - Knaur BC/TBR
18. Simon Toyne - Sanctus - Bastei Lübbe BC/TBR
19. Sabine Thiesler - Der Kindersammler - Heyne
20. Andrea Schacht - Katzenweihnacht - Aufbau BC/TBR
21. Anne Perry - Der Würger von Cater Street - Weltbild BC/TBR
22. Jenny Jones - Das Haus der verlorenen Kinder - Blanvalet BC/TBR
23. Günter Grass - Hundejahre - C. Bertelsmann
24. Katryn Berlinger - Das Schokoladenmädchen - Knaur
25. Katryn Berlinger - Der Kuss des Schokoladenmädchens - Knaur BC/TBR
26. Günter Grass - Kopfgeburten - oder Die Deutschen sterben aus - C. Bertelsmann
27. Edgar Allan Poe - Unheimliche Geschichten - Weltbild
28. Robyn Young - Die Blutschrift - blanvalet BC/TBR
29. Robyn Young - Die Blutritter - blanvalet BC/TBR
30. Robyn Young - Die Blutsfeinde - blanvalet BC/TBR
31. Nora Roberts - Abendstern - blanvalet BC/TBR
32. Rick Reed - Tödliche Schnitte - Weltbild BC/TBR
33. Nora Roberts - Morgenlied - C. Bertelsmann BC/TBR
34. Rick Reed - Leichenspiel - Weltbild BC/TBR
35. Nora Roberts - Nachtflamme - C. Bertelsmann BC/TBR
36. Nora Roberts - Rote Lilien - Heyne BC/TBR
37. Nora Roberts - Dunkle Rosen - Heyne BC/TBR
38. Nora Roberts - Blüte der Tage BC/TBR
39. Nora Roberts - Im Sturm des Lebens - Diana
40. Stephen King - Friedhof der Kuscheltiere - C. Bertelsmann BC/TBR
41. Oliver Schlick - Wächter der Meere, Hüter des Lichts - Ueberreuter


SUB = Stapel ungelesene Bücher
42. Ernest Hemingway - Der alte Mann und das Meer - Axel Springer
43. Stephen King - Das Leben und das Schreiben - Heyne
44. Günter Grass - Mein Jahrhundert - Steidl
45. E.M. Forster - Zimmer mit Aussicht - Nymphenburger
46. Günter Grass - Die Blechtrommel - C. Bertelsmann
47. Umberto Eco - Das Foucaultsche Pendel - Hanser
48. Robert Louis Stevenson - Die Schatzinsel - Manesse
49. Andrew Taylor - Das Geisterspiel - Goldmann
50. Scarlett Thomas - Troposphere - Kindler
51. Rachel Hore - Das Haus der Träume - Bastei Lübbe
52. Care Santos - Die Geister schweigen - Krüger
53. Claudia Weiss - Schandweib - Knaur
54. Lucinda Riley - Helenas Geheimnis - Goldmann
55. Dan Brown - Das verlorene Symbol - Weltbild
56. David Morrell - Der Opiummörder - Knaur
57. Ann Cleeves - Im kalten Licht des Frühlings - Rowohlt
58. Karin Slaughter - Harter Schnitt - blanvalet
59. Ransom Riggs - Die Insel der besonderen Kinder - Knaur
60. Nalini Singh - RockKiss - Eine Nacht ist nicht genug - LYX
61. Tim Finnek - Gegen alle Zeit - Lübbe
62. Jostein Gaarder - Die Frau mit dem roten Tuch - Hanser
63. Hermann Hesse - Die Heimkehr - Suhrkamp
64. Paulo Coelho - Aleph - Dogenes
65. Friedrich Christian Delius - Die Frau, für die ich den Computer erfand - Rowohlt
66. John Katzenbach - Der Wolf - C. Bertelsmann
67. Ursula Potznanski - Saeculum - C. Bertelsmann
68. Gräfin von Carnarvon - Lady Almina und das wahre Downton Abbey - Das Vermächtnis von Highclere Castle - mvg
69. Andreas Gruber - Todesfrist - C. Bertelsmann
70. Oliver Pötzsch - Die Ludwig-Verschwörung - C. Bertelsmann
71. Paulo Coelho - Die Schriften von Accra - Weltbild
72. Hans-Joachim Wildner - Der Schlüssel von Schielo - Prolibris
73. Barry McCrea - Die Poeten der Nacht - Aufbau
74. Wulf Dorn - Dunkler Wahn - Heyne
75. David Pirie - Die Augen der Heather Grace - Bastei Lübbe
76. Umberto Eco - Der Name der Rose - Hanser - BC/PC
77. Wolfgang & Heike Hohlbein - Dreizehn - Heyne
78. Stephen King - Schlaflos - Insomnia - Weltbild
79. Gillian Flynn - Finstere Orte - Scherz
80. Kate Summerscale - Der Verdacht des Mr. Whicher oder Der Mord von Road Hill House - Bloomsbury Berlin
81. John Boyne - Haus der Geister - Piper
82. Britt Reißmann - Scherbenkind - Diana
83. John von Düffel - Goethe ruft an - Dumont
84. Barbara Dribbusch - Schattwald - Piper
85. Katherine Webb - Das fremde Mädchen - Diana
86. Kari Köster-Lösche - Der Austernmörder - Knaur
87. Mary Nichols - Stimmen der Erinnerung - Weltbild
88. Theodor Storm - Mondschein über dem Deich - Fischer
89. Claudia Weiss - Das Geheimnis des Scharlatans - Knaur
90. Claudia Weiss - Rattenfängerin - Knaur
91. Nora Roberts - Rosenzauber - blanvalet
92. Anne Perry - Die dunklen Wasser des Todes - Heyne
93. Laila El Omari - Die englische Erbin - Galeria Edition
94. Emily Bronte - Die Sturmhöhe - Insel
95. Wolf S. Dietrich - Wattläufer - Prolibris
96. Mikkel Birkegaard - Die Bibliothek der Schatten - C. Bertelsmann
97. Jeffery Deaver - Nachtschrei - blanvalet
98. Laila El Omari - Die Farbe der Pfefferblüte - Knaur
99. Laila El Omari - Der Duft von Sandelholz - Weltbild
100. Thomas Mann - Buddenbrooks - Aufbau
101. Stephen King - Dolores - Hoffmann und Campe
102. J. R. R. Tolkien - Herr der Ringe - Die Gefährten - Klett Cotta
103. J. R. R. Tolkien - Herr der Ringe - Die zwei Türme - Klett Cotta
104. J. R. R. Tolkien - Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs - Klett Cotta
105. Gustav Meyrink - Der Golem - Ullstein
106. Günter Grass - Katz und Maus - Süddeutsche Zeitung
107. Claudia Brinker - Der Ritter von der Drachenburg - Artemis
108. Jan Beinßen - Dürers Mätresse - Ars Vivendi
109. Susan Hill - Rebeccas Vermächtnis - Droemer Knaur
110. Patrick McGinley - Das Bootshaus - Gulliver
111. Theodor J. Reisdorf - Friesischer Tod / Mörderische Friesenhochzeit - Bastei Lübbe
112. Ellen Alpsten - Sommernachtszauber - Coppenrath
113. Rainer M. Schröder - Madison Mayfield - Die Augen des Bösen - cbj
114. JoJo Moyes - Ein ganzes halbes Jahr - Rowohlt Polaris
115. Kylie Scott - Wer will schon einen Rockstar? - LYX
116. Kylie Scott - Rockstars bleiben nicht für immer - LYX
117. Jonathan Holt - Der Verräter - blanvalet
118. Maggie Robinson - Ein Skandal in Schottland - LYX
119. Sophie Kinsella - Remember me? - Black Swan by Random House
120. Andreas Winkelmann - Housesitter - Wunderlich

121. Gael Faye - Kleines Land - Piper

SuH = Stapel ungehörte Hörbücher
1. Iny Lorentz - Die Ketzerbraut
2. Iny Lorentz - Die Löwin
3. Harlan Coben - In ewiger Schuld
4. Eric Ambler - Topkapi
5. Michele Giuttari - Rachefeuer
6. Ricarda Jordan - Der Eid der Kreuzritterin
7. Umberto Eco - Der Friedhof in Prag
8. A.J. Kazinski - Die Auserwählten
9. Gerard Donovan - Winter in Maine
10. Stefanie Gerstenberger - Oleanderregen


SuE = Stapel ungelesene E-Books
1. Kai Meyer - Die Seiten der Welt
2. Alan Bradley - Falvia de Luce - 2 - Mord ist kein Kinderspiel
3. Ann Granger - Mitchell & Markby 2 - Fuchs, Du hast die Gans gestohlen
4. Brigitte Riebe - Palast der blauen Delphine
5. Charlotte Sandmann - Die Frau des Apothekers
6. Elly Griffiths - Totenpfad
7. Heidi Rehn - Die Wundärztin
8. Heidi Rehn - Hexengold
9. Heidi Rehn - Bernsteinerbe
10. Kate White - Der Kreis der Sechs
11. Lauren Willig - Ashford Park
12. Meg Gardiner - Delaney 1 - Gottesdienst
13. Adriana Popescu - Paris, Clara und ich
14. Easton Maddox - Cool Kiss X-MAS - Edel Elements

Wer von euch hat noch so einen riesigen SuB? Habt ihr Tipps, welches Buch ich demnächst unbedingt davon lesen sollte?

Mittwoch, 1. November 2017

[Spielbesprechung] Ken Follett - Das Fundament der Ewigkeit - Brettspiel

Brettspielrezension zu Das Fundament der Ewigkeit

Ich möchte mich bei der Lesejury und beim KOSMOS Verlag für dieses tolle Brettspiel bedanken. Es hat mir großen Spaß gemacht, es zu testen.



Produktinformationen "Das Fundament der Ewigkeit - Ein Ken Follett Spiel"

Europa zur Regierungszeit von Elisabeth I. Die mächtigen Länder England, Frankreich, Spanien und die Niederlande stecken mitten in den aufkommenden Konflikten zwischen den verschiedenen Konfessionen. Katholiken und Protestanten streiten gleichermaßen um Macht und Einfluss in den Ländern. Mittendrin in dieser politisch instabilen Lage agieren die Spieler als Angehörige einflussreicher Familien. Wer in allen vier Ländern seinen Einfluss stärken will, muss zuverlässige Verbindungen zu wichtigen Personen der Gesellschaft knüpfen. Ständig kommt es zur Machtprobe in den Ländern und nicht selten werden diejenigen, die dann mit der unterlegenen Konfession sympathisieren, aus dem Land vertrieben. Wer nutzt die wechselnden Machtverhältnisse in Europa am besten für sich aus?

Inhalt: 1 Spielplan, 24 Würfel, 80 Spielkarten, 28 Vorteilsplättchen, 16 Schutzplättchen, 16 Handelshäuser, 30 Religionssteine, 56 Warenplättchen, 2 Konffliktfackeln, 4 Siegpunktscheiben, 4 Aktionsscheiben, 1 Startspielerzeichen, 4 Abdeckkreuze, 1 Spielregel

Quelle: Kosmos Verlag

Das Spiel basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ken Folltett und ist bereits das dritte Brettspiel der Reihe.
Optisch ist es mit viel Liebe zum Detail ausgestattet worden. Das Brett hat viele tolle Motive, die einzelnen Städte sind an ihren Kirchen wiederzuerkennen. Allerdings hätte das Brett auch etwas  kleiner sein können, da es viel Freifläche gibt, die zwar hübsch bemalt ist, die aber irrelevant fürs Spiel ist.
Auch die Karten sind wunderschön.
Die Spielfiguren und Würfel sind aus Holz, was einen hochwertigen Eindruck macht. Außerdem gibt es Pappblättchen, die sehr schöne Motive haben.

Eindruck beim Spiel:
Gespielt haben wir es zu zweit, damit wir es schon mal kennenlernen konnten, bevor wir es beim nächsten Spieleabend gemeinsam mit Freunden spielen wollen.
Zu Beginn haben wir versucht die Regeln per Anleitung zu verstehen, was wir recht schnell aufgegeben haben. Stattdessen haben wir uns das Spiel über ein Youtube-Video erklären lassen, was super funktioniert hat. Wir haben es auf Anhieb verstanden und konnten danach gleich loslegen mit der ersten Runde. So sind wir auch gleich auf die Sonderregelung bei 2 Spielern aufmerksam gemacht worden.
Allerdings hatten wir zu Beginn etwas Probleme die zwei Halbjahre komplett durchzuziehen und nichts zu vergessen.
Zu zweit kommt leider nicht so viel Action auf wie erhofft. Und zu Anfang kann man nur wenig taktieren, weil man damit beschäftigt ist an alle Spielzüge und Aktionen zu denken. Man muss doch erst mit allen Zügen und Symbolen vertraut sein, um wirklichen Spielspaß zu erleben.
Doch bereits beim zweiten Anlauf lief das Spiel deutlich flüssiger und es begann dann auch schon richtig Spaß zu machen.
Ich denke mit 4 Spielern wird es aber noch um einiges kniffliger und man kann es taktischer spielen als zu zweit.

Fazit:
Eine tolle Idee, Spiele zu Romanen zu entwickeln. Dieses Brettspiel ist hochwertig verarbeitet und im Konzept nicht zu anspruchsvoll. Die Idee mit der Konfessionsmehrheit in einer Stadt macht das Spiel spritziger und so kann man seinen Mitspielern auch mal eins auswischen.
Alles in allem ein solides Brettspiel, was sein Potential erst bei mehr als zwei Spielern so richtig entfaltet. Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen. Ich freue mich schon auf unseren Spieleabend.

Samstag, 28. Oktober 2017

[Rezension] Sophia Münster - Im Schattenspiel des Mörders

Sophia Münster - Im Schattenspiel des Mörders

Mein Dankeschön geht an den Casimir-Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Angaben zum Buch:
Titel: Im Schattenspiel des Mörders
Autorin: Sophia Münster
ISBN: 978-3-940877-19-2
Erscheinungsdatum: Dezember 2015
Preis: 15,95 €
Verlag: Casimir-Verlag

Inhalt:
Nach 10 Jahren trifft Layla ihren Vater wieder. Sie ist glücklich und voller Hoffnung, dass ihre Eltern trotz Scheidung bald wieder mit ihr zusammenleben werden. Doch dieses erste Wiedersehen ist nur der Stein, der die Ereignisse ins Rollen bringt. Noch bevor sie ahnt, wie sehr ihr Leben sich dadurch ändern wird, steckt sie auch schon mittendrin. Die Schatten der Vergangenheit holen sie ein und sie gerät in ein mörderisches Spiel in dem sie unfreiwillig die Hauptrolle spielt.

Quelle: Casimir-Verlag

Autorin:
Sophia Münster spielte als Kinderdarstellerin die Titelrolle der Hanni in der deutschen Filmkomödie Hanni & Nanni (2010). Ihre Zwillingsschwester Jana spielte die Nanni. In den Fortsetzungen, die 2012 und 2013 gedreht wurden, tauschte sie die Rolle mit ihrer Schwester und übernahm die Rolle der Nanni. 2012 war sie (ohne ihre Schwester) in dem Fernsehfilm Die Holzbaronin zu sehen.
Außerdem veröffentlichte das Zwillingspaar im November 2014 ihren Song I love to dance auf YouTube. Die beiden Schwestern kommen aus Ilvesheim.
2015 veröffentlichte sie ihr erstes Buch Im Schattenspiel des Mörders (Casimir Verlag, ISBN 978-3-940877-19-2).

Quelle: Wikipedia

Meine Meinung:
Sophia Münster hat einen packenden Jugendthriller entwickelt, in dem die Protagonistin Layla nicht nur das Geheimnis um ihren verschwundenen Vater lösen, sondern auch einen Mord aufklären will und dabei lernen muss, wem sie wirklich vertrauen kann.

Schreibstil:
Die Autorin schreibt aus der Perspektive von Layla. Sie nutzt eine einfach gehaltene Sprache, passend für einen Jugendroman. Dabei ähnelt sich der Satzbau aber doch oft und lässt kleinere Längen entstehen.
Etwas irritierend ist Kapitel 16, denn dort wechselt plötzlich die Perspektive auf George (das einzige Kapitel im Buch), weil Layla in der Szene nicht dabei ist. Da der Leser trotzdem erfahren soll, was George erlebt, wird hier die Perspektive gewechselt. Eine eher schlechte Wahl. Hier wäre es wohl besser gewesen Layla dabei zu haben oder ihr die Geschehnisse von George erzählen zu lassen. Die Lösung im Buch ist nicht ganz optimal.
Hier und da hat der Text kleinere Logikfehler, die beim Schreiben wohl nicht aufgefallen sind. Der Epilog hat leider noch einige Fragen aufgeworfen, die nicht beantwortet werden. Trotzdem ist der Plot spannend und man will wissen wie alles zusammenhängt.

Charaktere:
Toll gewählte Charaktere, die mit ihrem Verhalten ihrem Alter angemessen reagieren. Oft hat man bei Jugendbüchern das Problem, dass die jugendlichen Protagonisten viel zu erwachsen reagieren. Das ist hier nicht so. Naivität und Fehler, die begangen werden, passen zum Alter.

Mein Fazit:
Mit "Im Schattenspiel des Mörders" hat Sophia Münster einen guten Jugendthriller geschrieben, spannend und gut erzählt. Allerdings mit einigen Schwächen. Da es das erste Buch der Autorin ist, kann man über diese aber hinwegsehen. Normalerweise würde ich 3,5 Sterne von 5 vergeben. So runde ich auf und vergebe 4 von 5 Sternen, weil ich glaube, dass die Autorin Potential hat und an ihren Texten wachsen wird.

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Freitag, 20. Oktober 2017

[Rezension] Tanja Heitmann - Das Haus am Fluss

Tanja Heitmann - Das Haus am Fluss

Ganz herzlichen Dank an das Bloggerportal und blanvalet fürs zur Verfügung stellen dieses wunderbaren Taschenbuchs.


Angaben zum Buch:
Titel: Das Haus am Fluss
Autorin: Tanja Heitmann
ISBN: 978-3-7341-0411-4
Erscheinungsdatum: März 2017
Preis: 9,99 €
Verlag: blanvalet


"Nimm dein Leben in die Hand und lebe es. Das ist es, wofür die Rubinnadel steht."

Inhalt:
Eine Reise in die Vergangenheit wird zum Neubeginn ...

Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ...

Autorin:
Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane, unter anderem den sensationellen Erfolg "Morgenrot", der monatelang auf den Bestsellerlisten stand. Mit "Das Geheimnis des zweiten Sommers" schrieb Tanja Heitmann ihre erste Familiensaga vor der Kulisse der Nordsee und sich selbst in die Herzen ihrer Leserinnen. "Das Haus am Fluss" spielt erneut in ihrer ganz persönlichen Sehnsuchtslandschaft.

Quelle: blanvalet

Meine Meinung:
Düsteres, unheilverkündendes Wetter über einem Reetdachhaus. Die perfekte Idylle mit dem dunklen Geheimnis, dass sich über alles legt. Ein wirklich gelungenes Cover. Und auch der Grund, warum ich mich für das Buch überhaupt interessiert habe.
Nun aber zum eigentlich Wichtigen, dem Inhalt des Buchs.
Marie und ihr Sohn Valentin ziehen von Frankfurt am Main in den kleinen Ort Tidewall, der zu Dithmarschen gehört. Dort sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht und Marie hofft auf einen Neuanfang.
Erst im Laufe der Geschichte erfährt man, was in ihrer Vergangenheit dazu führte, dass sie diesen Schritt gehen musste.
Gerald, einem entfernten Verwandten, gehört das Kapitänshaus, in dass Marie mit Valentin zieht. Seine Mutter ist Marlene, die im Buch eine tragendere Rolle übernimmt.
Um das Obergeschoss des Kapitänshauses rankt sich ein Geheimnis, dem Valentin und Marie auf die Spur kommen wollen.
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen oder eigentlich sogar auf dreien. Es geht um die Geschichte von Mari, die 2013 ansetzt, dann gibt es Sprünge in die goldenen 20er Jahre des 20. Jahrhunderts, wo sich die junge Mina, die im Kapitänshaus lebt, in einen Bediensteten verliebt. Später springt die Geschichte in die frühen 40er Jahre, mitten im 2. Weltkrieg und man spürt selbst im kleinen Tidewall die Auswirkungen der NS-Ideologien. In dieser Zeitebene spielt nicht nur Mina, sondern auch ihre Tochter Marlene eine Rolle.
Nach und nach erfährt man außerdem, was es in der Familie Boskopsen mit einem wertvollen Erbstück, der Rubinnadel auf sich hat.

Schreibstil:
Eine wunderbare und spannende Familiengeschichte über mehrere Generationen und Zeitebenen. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Die Geschichte ist angenehm und flüssig zu lesen.

Charaktere:
Marie steht im Zentrum der Story, doch mit ihr auch Mina, Adelheid und Marlene. Alle samt auf ihre Weise starke Frauenbilder und sie wecken positive wie auch negative Gefühle beim Lesen. Besonders Marie habe ich sehr ins Herz geschlossen.

Mein Fazit:
Eine spannende Geschichte mit starken weiblichen Charakteren und jeder Menge überraschender Momente. Ich persönlich liebe Romane, die auf mehreren Zeitebenen spielen und da passt dieser natürlich perfekt. Für mich ein absolutes Lesehighlight des Jahres 2017.

Bewertung: 5 von 5 Sternen

[Messebericht] #FBM17

Frankfurter Buchmesse 2017 - Ein Bericht

Die Frankfurter Buchmesse 2017, meine 14. FBM und doch etwas Besonderes für mich, im Positiven wie im Negativen. Doch alles der Reihe nach.
Als alter FBM-Hase habe ich mir natürlich vorher wieder einen Plan erstellt mit allen Terminen, die mich interessieren. Dass man sowieso nie alle besuchen kann, muss ich hier eigentlich nicht erwähnen und so war es auch in diesem Jahr. Doch es gab trotzdem genug, was ich euch nun berichten kann.
Los ging es für uns am Freitag Morgen gegen acht Uhr (ich bin gemeinsam mit einer Freundin, Theresa, hingefahren).
Da ich mit WortKunstSalat im Vorfeld besprochen hatte beim Treffpunkt der #notalonefbm17 Leute dabei zu sein, haben wir uns direkt zu Halle 3 und raus auf die Agora begeben. Dort gab es ein großes Hallo mit tollen Bloggerinnen und sogar die ARD hat uns interviewt und ein Foto geschossen für den Liveticker der Hessenschau. Hier findet ihr den Link zum Foto.

Endlich ging es über das Gelände.
Beim KOSMOS Verlag musste ich als eingefleischter "Drei Fragezeichen"-Fan natürlich halt machen, wie jedes Jahr. Und natürlich habe ich auch gleich wieder etwas für den Weihnachtswunschzettel gefunden. 


Ein EXIT-Game mit Aufgaben der "Drei Fragezeichen". Ich mag EXIT-Games sehr gerne (die die man in ganzen Räumen spielt) und bin daher neugierig, wie wohl solche Kartenspiele funktionieren, auch weil sie ja als Einwegspiele ausgelegt sind.
Mittags ging es in Halle 3.1 zur Verleihung des ersten Buchblog Awards #bubla17 


und gewonnen haben Kaffeehaussitzer und LiterarischerNerd. Dafür dass überwiegend Bloggerinnen auf der Shortlist standen, sind es leider zwei Blogger geworden. Ich mag den Kaffeehaussitzer gerne, deshalb fand ich es nicht so schlimm, hätte es aber tatsächlich Bröselchen von Brösels Bücherregal mehr gegönnt. Aber das ist wohl auch einfach Geschmacksache. Übrigens habe ich nach der Veranstaltung auch kurz mit Babsie von TheBlueSirenBlog sprechen können.
Dann ging es weiter durch die Hallen. Und am Stand von WERKHAUS habe ich etwas Lustiges entdeckt. Ein Toilettenhaus. Seht selbst.



Weiter ging es in den französischen Pavillon. Leider habe ich mein Handy nicht richtig einstellen können, so dass die Bilder überbelichtet sind. Daher verzichte ich besser darauf sie zu posten.
Gruselig fand ich übrigens diesen Struwwelpeter. Da ist die deutsche Version ja geradezu harmlos.


Dafür gab es wieder jede Menge tolle Illustrationen von Benjamin Lacombe. Vor allem "Alice im Wunderland" hat mir gefallen.


Zum Abschluss des wirklich gelungenen Tages haben wir uns die Lesung von Paula Hawkins zu ihrem neuen Buch "Into the Water" angesehen und sie hat zwei Fans hinzugewonnen.




Samstag bin ich alleine zur FBM gefahren. Es war deutlich mehr los auf dem Messegelände, aber alles lief super und so kam ich pünktlich zur Vorablesen-Veranstaltung, zu der ich eingeladen war. Emily Bold las aus ihrem neuen Roman "Der Duft von Pinienkernen" und es war einfach toll. Sie war zwar echt aufgeregt, machte das mit ihrem Charme aber gleich wett und wer von uns ist vor so vielen Leuten nicht auch aufgeregt.


Mittags habe ich mich mit Ella und Nehlian von Bücherweltenwanderer getroffen und so verquatscht, dass wir 3 Stunden im Azubi Bistro gesessen haben ohne die Zeit im Blick. Wir haben zwar ein paar Autoren und Veranstaltungen verpasst, dafür aber ein wunderbares Gespräch geführt.
Als ich sie zur Open Stage brachte, weil dort Sebastian Fitzek auftreten sollte, habe ich noch folgendes Bild gemacht:


Jetzt könnte man meinen, die stehen dort alle wegen Fitzek, doch weit gefehlt. Die meisten wollten ein Autogramm von Cassandra Clare.



Beim Rowohlt Verlag war ich am Stand eingeladen zur Präsentation von Andreas Winkelmanns Thriller "Housesitter". Dort angekommen, wurden wir eingeladenen Blogger herzlichst empfangen. Es gab Kuchen, Schnittchen, Kaffee und Wasser. Die Leute vom Verlag waren super nett und der Autor plauderte aus dem Nähkästchen.



Vom Tumult zwei Gänge weiter haben wir nichts mitbekommen. Im Gegenteil, die Veranstaltung bei Rowohlt war so toll, dass wir komplett die Zeit vergessen haben. Für mich war dieser Termin wirklich ein gelungener Abschluss des zweiten Messetages.
Erst zu Hause bekam ich mit, was sich währenddessen zwei Gänge weiter ereignet hatte. Ich möchte an dieser Stelle allerdings nicht den Namen des rechtsorientierten Verlags nennen, denn ich möchte mit meinem Blog einem solchen Verlag keine "Werbeplattform" bieten. Wir wissen schließlich alle, dass auch negative Schlagzeilen eben Schlagzeilen sind und dieser Verlag hat genügend Aufmerksamkeit zurzeit.
Trotzdem möchte ich aber ein paar allgemeine Gedanken zu rechtsextremen Verlagen äußern (das ist hier nur meine Meinung). Natürlich ist die Meinungsfreiheit ein hohes Gut, aber gerade mit einer nationalsozialistischen Vergangenheit, wie Deutschland sie hat, muss man auch als Veranstalter der Frankfurter Buchmesse Verantwortung übernehmen und darf sich nicht hinter der Meinungsfreiheit verstecken. Ich selbst war wie gesagt bei den Ereignissen nicht dabei, kann daher dazu nicht wirklich etwas sagen. Fakt ist aber, dass jegliche Gewalt auf einer Buchmesse nichts zu suchen hat und dass solche Personen des Ortes verwiesen werden sollten. Da ja bereits im Vorfeld klar war, dass es zu Provokationen kommen würde, verstehe ich nicht, dass es wirklich dazu kommen musste. 
Rechtsextremismus auf Buchmessen wird wohl leider noch häufiger ein Thema sein und ich kann nur hoffen, dass die Leipziger für März aus den Fehlern der Frankfurter lernen wird. Denn es ist auf einer Buchmesse für vielen Platz, aber nicht für menschenverachtendes, ausländerfeindliches Gedankengut.


Montag, 9. Oktober 2017

[Montagsfrage] #6




Zuerst möchte ich mich mal bei Buchfresserchen für die tolle Organisation der Montagsfrage bedanken. Ich glaube nämlich, dass es extrem schwierig ist über einen längeren Zeitraum Fragen zu finden, die sich nicht immer gleich anhören. Das Thema Buch und Buchbloggen ist groß, aber man bleibt doch oft an den gleichen Dingen hängen und da finde ich es toll, dass es Leute wie Buchfresserchen gibt, die den Überblick behalten und uns mit ihren Fragen "löchern". Ich bin ja noch nicht lange dabei und habe auch die letzten 2 Wochen ausgesetzt, da ich etwas blogmüde war, aber heute möchte ich meinen Senf zur neuen Montagsfrage dazugeben. Jetzt aber zur eigentlichen Montagsfrage:

Wie viel bedeuten euch beim Bloggen über Bücher die Zahlen? Follower, Likes, Shares...macht ihr euch etwas daraus?

Ich blogge aus reinem Spaß an der Freude, mal mehr, mal weniger. Aber wenn der Spaß verloren gehen würde, würde ich auch nicht mehr bloggen. Beim Umgang mit dem Blog fallen einem die Zahlen natürlich zwangsläufig auf. Ich wundere mich oft, warum ich bei Twitter und Instagram (wo ich gerade einmal eine Woche bin) so eine große Reichweite habe, doch mein Blog bei einer Zahl von unter 70 Followern herumdümpelt. Ich glaube zwar nicht, dass Google Friend Connect wirklich alles wiederspiegelt, da viele ja einfach über einen RSS-Feedreader followen (wie ich selbst übrigens auch), aber wenn ich dann auf anderen Blogs die große Schar sehe, dann bin ich zugegebenermaßen manchmal schon ein bisschen neidisch. Allerdings müsste ich dafür wohl auch um einiges mehr an Content bringen, was für mich aber eher in Stress ausarten würde.
Deshalb gilt für mich, ich freue mich über jeden Follower, aber vor allem über die Kommentare, die mir zu den einzelnen Beiträgen geschrieben werden. Denn gerade die Kommentare sind wichtig, um ein Gespür für die Leser/innen zu bekommen. Was bringen mir Follower, die zwar gelistet sind, aber keinen meiner Artikel lesen. Davon habe ich ja im Endeffekt auch nichts.
Denn wenn wir ehrlich sind, schreiben wir unsere Blogs doch einzig und allein für unsere Leser/innen.

Übrigens musste ich eben kurz überlegen was Shares (gelesen Schaars) sind bis ich gemerkt habe, dass damit sharing gemeint war. Das hat zu einem kurzen Lacher geführt, weil ich mit den Gedanken so durcheinander war, dass ich das nicht erkannt habe.

Wie seht ihr das mit den Zahlen? Ich freue mich auf eure Kommentare.

Freitag, 6. Oktober 2017

[Mystery Blogger Award] Heute mal anders




Ich wurde von der lieben angeltearz für den "Mystery Blogger Award" nominiert. Ich hab mich natürlich gefreut, auch wenn ich diese Art Awards nicht so mag.
Ins Leben gerufen wurde der Award von der Bloggerin Okoto Enigma.

Und ich wandle das ganze Spielchen jetzt ein wenig ab. Denn 1. bin ich kein Fan von irgendwelchen Blogger Awards (den Liebster Award hab ich komplett ignoriert) und 2. finde ich es blödsinnig auch noch 10-20 Blogger zu nominieren, die das Ganze vielleicht sogar schon x-mal gemacht haben.

Da ich mich aber natürlich geehrt fühle, dass angeltearz an mich gedacht hat und sie sich ein paar schöne Fragen überlegt hat, möchte ich diese natürlich trotzdem beantworten, auch wenn ich bei dem "Kettenbrief-Award" nicht wirklich mitmache (Eine muss ja gegen den Strom schwimmen *hüstel*).

Hier also die Fragen und Antworten:

1. Welche Buchverfilmung findest du am besten?
Ich finde Buchverfilmungen im Allgemeinen eher schlecht oder zumindest schwach umgesetzt. In den letzten Jahren konnte mich auch keine wirklich überzeugen. Oft war ich einfach enttäuscht. Bis letzten Dienstag hätte ich definitiv "Das Parfum" von Patrick Süskind gesagt. Diese Verfilmung finde ich auch wirklich gelungen, denn man hat bereits zu Beginn das Gefühl wirklich in der Geschichte des Buchs zu stecken. Aber am Dienstag war ich dann in "ES" von Stephen King und ich habe mich ein bisschen in Pennywise verliebt. Ich finde der Schauspieler hat diese Rolle unglaublich gut verkörpert und auch die Kinder haben das toll gemacht. Natürlich konnte nicht alles was im Buch vorkam 1 zu 1 übernommen werden. Dafür sind die Bücher von Stephen King immer viel zu komplex. Aber es kam durchaus nah dran. Und Pennywise war einfach mein persönliches Highlight. Also wer noch nicht drin war, husch, husch ins Kino. Es lohnt sich!

2. Welche Stadt möchtest du unbedingt mal bereisen?
In Deutschland ist es auf jeden Fall noch Husum (Störtebeker lässt grüßen). Wenn ich ans Ausland denke, dann ist es auf jeden Fall Stockholm und Reykjavik. Ihr merkt schon, es zieht mich in den Norden. Obwohl ich aus Hessen komme und bis jetzt wohntechnisch Hessen immer treu geblieben bin, zieht es mich tatsächlich in den Norden. Ich kann mir durchaus vorstellen irgendwann auch in Schweden zu leben.

3. Spielst du gerne am PC oder einer Konsole? Und wenn ja was?
Ich zocke seit vielen Jahren Wimmelbildspiele auf dem PC. Als Onlinespiel bin ich oft bei Uptasia unterwegs (wer mich besuchen kommen will, auf Server 1 ist mein Zuhause und ich heiße dort whipcord2), ansonsten darf es auch mal düster und gruselig sein. Meine liebsten Zockerspiele der vergangenen 12 Jahre waren "Alice" und vor allem "Fear". Beim "Witcher" schaue ich unglaublich gerne zu, weil ich die Graphik und vor allem die Story so mag. So ging es mir auch bei den "Assassin's Creed"-Teilen. Dank meiner Zeit als Informatikstudentin bin ich um Counter Strike nicht wirklich herumgekommen. Habe es aber schon ewig nicht mehr gezockt.
Konsole hieß bei mir früher immer Nintendo. Mit der Playstation konnte ich lange nichts anfangen. Da mein Freund aber ein absoluter Playstation-Fan ist, habe ich mich jetzt zumindest schon mal ran gewagt. Allerdings werde ich mit den ganzen Knöpfen wohl nie zurechtkommen. Ich bin und bleibe einfach ein Nintendo-Kind.

4. Sammelst du etwas? (außer Bücher!)

Eine gute Frage. Früher hätte ich sofort antworten können. Damals habe ich Briefpapier, Stifte, Postkarten, aber auch Sneakers gesammelt. Tja, mittlerweile bin ich total langweilig geworden und sammle tatsächlich ein Geschirrset. Von Friesland "Kleine Brise". So richtig wie Oma früher. Aber ich bin ja auch in dem Alter wo man plötzlich gerne schwarzen Tee, schwarzen Kaffee, trockenen Rotwein und seit neustem, ich gebe es beschämt zu, auch Sherry mag. OMG, ich werde alt. Und dann eben auch noch das Geschirr.

5. Was wäre dein größter Wunsch?
Mein größter Wunsch wäre es, ein eigenes Haus mit Garten und darin einen Lesepavillon zu haben. Im viktorianischen Stil mit viel Glas und Licht und vielen tollen Pflanzen darin. Das wäre mein Traum. Ach ja und mittendrin ein Schaukelstuhl nicht zu vergessen.

So, ihr Lieben. Nun habe ich wieder einmal ein wenig von mir verraten und ich hoffe, ihr hinterlasst mir einen Kommentar und verratet mir, was ihr so über die Fragen denkt. Ich freu mich drauf.

Sonntag, 1. Oktober 2017

[Rezension] Judith Gridl - Das Leben meines besten Freundes

Judith Gridl - Das Leben meines besten Freundes


Ein besonderes Dankeschön geht an die Autorin Judith Gridl, die mich anschrieb und fragte, ob ich ihr Buch lesen möchte. Und natürlich an den KNESEBECK Verlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat.

Angaben zum Buch:
Titel: Das Leben meines besten Freundes
Autorin: Judith Gridl
ISBN: 978-3-95728-063-3
Erscheinungsdatum: September 2017
Preis: 14,95 €
Verlag: KNESEBECK


"Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt."

Inhalt:
Samir und Jacob sehen sich zum Verwechseln ähnlich – stammen aber aus ganz unterschiedlichen Welten. In Samirs rauem Umfeld zählt allein das Faustrecht, während Jacob überbehütet aufwächst. Als Jacob auf ein Elite-Internat geschickt werden soll, aber viel lieber bei seiner ersten Liebe Fine bleiben will, bietet sich für beide die Gelegenheit, ihre Welten zu tauschen. Während Samir vom Internat aus seinen von einem arabischen Clan verschleppten Vater sucht, nimmt Jacob endlich sein Leben in die Hand und kommt auch selbst der Lösung des Falls näher.

Autorin:
Judith Gridl wurde 1970 in Burghausen (Bayern) geboren. Sie studierte Jura in München und Journalismus in Paris. Sie etablierte sich dann als Fernsehjournalistin und schrieb Drehbücher und Kurzgeschichten. Bei Knesebeck erscheint ihr erster Jugendroman. Seit zehn Jahren lebt sie mit Mann und Kindern in Berlin.

Quelle: KNESEBECK Verlag

Meine Meinung:
Zwei Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten, versuchen das Leben des jeweils anderen zu meistern. Was als verrückte Schnapsidee beginnt, öffnet den beiden Freunden neue Türen in ihrem Leben und gibt ihnen Mut für die Hürden des Alltags.
Judith Gridl zeigt mit ihrem Roman und den Hauptfiguren Samir und Jacob, wie stark Freundschaft und wie mutig jeder einzelne durch dieses Band sein kann.
Der Autorin ist es gelungen, die Ängste, Nöte und auch die Liebe der Jugendlichen mit viel Gefühl und Spannung in diesen Roman zu packen.

Schreibstil:
Abwechselnd aus der Sicht von Samir und Jacob erzählt und zur Auflockerung zwischendrin auch Kurznachrichten.
Judith Gridl hat zwei Welten geschaffen, die aufeinanderprallen. Man erhält einen tollen Einblick in die High Society und die "orientalische Welt" Berlins.

"Vertraue Allah, aber binde dein Kamel an."

Charaktere:
Samir und Jacob, zwei Freunde, die in unterschiedlichen Stadtteilen Berlins und Welten leben. Der eine mit reichen Eltern und Leistungsdruck, der andere ums Überleben der Familie kämpfend und um die Aufklärung des Mordes an seinem Vater.
Doch so unterschiedlich sie auch sind, ihre Freundschaft ist so stark, dass sie sich gegenseitig den Halt geben, den sie brauchen. Als Leser fiebert man mit ihnen mit und hofft, dass sie nicht auffliegen mit ihrer Tauschaktion und dass alles ein gutes Ende nehmen wird.

Mein Fazit:
Ein toller Jugendroman mit spannendem Showdown, der die Macht der Freundschaft betont und Mut macht, sich gemeinsam mit dem besten Freund Kopf über ins Leben zu stürzen.
Für mich ein sehr beeindruckendes Buch und daher absolut lesenswert!

Bewertung: 5 von 5 Sternen



Freitag, 29. September 2017

[Blogparade] #BUCHPASSION – EDITION: LIEBLINGSAUTORINNEN UND -AUTOREN 29.9.-1.10.2017


#BUCHPASSION – EDITION: LIEBLINGSAUTORINNEN UND -AUTOREN 29.9.-1.10.2017


Eigentlich bin ich momentan extrem schreibfaul. Da ich die tolle Blogparade #buchpassion von kapri-zioes aber unbedingt mitmachen will, raffe ich mich nun also doch auf und schreibe ein paar Zeilen. Es muss ja kein Roman werden, schließlich sollen die Artikel der Parade ja auch gelesen werden.
Als ich über diesen Artikel nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass ich den EINEN Lieblingsautor eigentlich gar nicht habe. Es sind durchaus mehrere, die mich über längere Strecken oder auch nur für den Moment begleiten und die ich super finde. 
Hier will ich aber die beiden erwähnen, die mich in meiner Kindheit und Jugend geprägt haben und mich bis heute begleiten.
Und zwar ist das zum einen Astrid Lindgren und zum anderen Stephen King.
"WAASS?" werden jetzt sicher einige empört rufen, "Wie kann man nur so eine schräge Mischung nennen?" die anderen fragen. Ganz einfach, genau diese schräge Mischung bin ich.
Als Kind wollte ich so mutig sein wie Ronja, so stark wie Pippi, so ein Lümmel wie Michel, so einen Hund haben wie Bootsmann und so tolle Freunde wie die Kinder aus Bullerbü. (Zu finden sind diese Bücher übrigens im Oetinger Verlag) Ich habe mich regelmäßig nach Schweden geträumt und hatte das Gefühl, alles ist möglich. Dafür bin ich Astrid Lindgren unglaublich dankbar! Und meine Liebe zum Land Schweden hat mich während des Studiums dazu gebracht, als zweite Fremdsprache nicht etwa Französisch oder Spanisch zu wählen, sondern Schwedisch zu lernen.
Nun aber zurück zu meiner Jugendzeit. :-)
Als alle meine Klassenkameradinnen auf dem Pferdetrip waren, Bücher über das Internatsleben und das Glück auf dem Rücken der Pferde zu lesen begannen, bekam ich meinen ersten eigenen Büchereiausweis geschenkt. Unsere Dorfbücherei hatte nur 2 Nachmittage in der Woche geöffnet und war wirklich winzig. Dort angekommen, landete ich nicht etwa am Regal für Kinder- und Jugendbücher. Nein, mich zog es wie magisch zu den Regalen der Erwachsenen. Dass ich ausgerechnet vor dem Regal mit K stehen blieb war reiner Zufall. Da standen jede Menge Bücher von einem Mann namens Stephen King und die Cover sahen spannend und "verboten" aus. So schnappte ich mir das Erstbeste seiner Bücher und hatte "Christine" in der Hand. Ein rotes Auto auf rotem Hintergrund. Eine Taschenbuchausgabe von 1983, im Heyne Verlag erschienen, ziemlich zerlesen, aber das war mir egal. Das Auto hatte es mir angetan. Also wollte ich das Buch einfach mitnehmen. Nichtsahnend mit meinen 12 Jahren, stiefelte ich stolz nach Hause. Im Gepäck ein paar Bände Asterix-Comics (die gingen damals immer) und "Christine". Dass mir dieses Buch überhaupt ausgeliehen wurde, wundert mich bis heute.
Kaum war ich zu Hause, konnte ich nichts mehr ohne das Buch. Ob im Bett, am Esstisch, beim Zähne putzen und sogar in der Schule hatte ich "Christine" dabei. Stephen King hatte mich so bereits in seinen Fängen.
Später folgten dann diverse Kurzgeschichten, Feuerkind, Carrie, ES, Tommyknockers und The Stand (das habe ich allerdings mit 15 begonnen, immer nebenher gelesen und beendet als ich 17 war, weil es ungekürzt ca. 1900 Seiten stark und teilweise zwischendrin ganz schöne Durststrecken hatte).
Stephen King bereitete den Weg für jeden weiteren Autor/Autorin. Dank ihm habe ich meine Liebe zur Spannungsliteratur entdeckt.
Ja, und bis heute lässt mich die Liebe zur dunklen Seite von Stephen King nicht mehr los. Er ist für mich Held meiner Jugend, Lieblingsautor, Prototyp des auktorialen Erzählers und Märchenonkel in einem.
Und weil ich damals im Studium eine Gleichgesinnte fand, haben wir letzte Woche Donnerstag zu Ehren von Stephen Kings 70. Geburtstag gemeinsam Kuchen gegessen und auf ihn angestoßen. :-)

Okay, jetzt ist der Artikel doch etwas länger geworden als gedacht. Und das, obwohl ich von der Twitter-Leseparty zur #buchpassion ganz schön abgelenkt war. 
Ich hoffe, er hat euch gefallen und ich bin gespannt, welchen Lieblingsautor/welche Lieblingsautorin ihr habt. Lasst mir ein Kommentar da. Ich freu mich drauf.


Mittwoch, 20. September 2017

[Rezensionen] Jeffrey Archer - Band 6 - Möge die Stunde kommen

Jeffrey Archer - Band 6 - Möge die Stunde kommen

Mein Dankeschön geht an das Bloggerportal und Random House Audio für das Zurverfügungstellen dieses wunderbaren Hörbuchs.


Angaben zum Hörbuch:
Titel: Möge die Stunde kommen
Autor: Jeffrey Archer
Sprecher: Erich Räuker
ISBN: 978-3-8371-3760-6
Erscheinungsdatum: September 2017
Preis: 14,99 EUR
Verlag: Random House Audio


Inhalt:
Dramatische Zeiten für die Cliftons und Barringtons
Die Erfolgs-Saga geht weiter!

Für die Cliftons und Barringtons, die seit Jahrzehnten schicksalhaft verbunden sind, beginnt eine dramatische Zeit. Giles Barrington muss sich zwischen der Karriere als Politiker und seiner großen Liebe entscheiden, während für Emma und Harry Clifton eine Welt zusammenbricht, als sie einen Selbstmordbrief entdecken. Für beide Familien

Erich Räukers tiefe Erzählerstimme lässt das Familien-Epos lebendig werden.

(2 MP3-CDs, Laufzeit: ca. 11h 54)

Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos "Die Clifton-Saga" stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

Sprecher:
Der gefragte Sprecher Erich Räuker synchronisiert u. a. Saul Berenson in der Serie Homeland oder Robert Crawley in Downton Abbey und ist die klangvolle Erzählerstimme der Clifton-Saga.

Quelle: Random House Audio


Meine Meinung:
Mittlerweile sind wir also bei Band 6 angekommen. Wir befinden uns in den 1970er Jahren. Anatoly Babakov sitzt noch immer im Gefängnis und Harry Clifton versucht alles, um ihn dort herauszubekommen. Virginia brütet wieder über ihren Intrigen und Sebastian arbeitet weiterhin in der Bank.
Auch in diesem Band müssen die Familien Barrington und Clifton mit so einigen schönen und weniger schönen Überraschungen zurechtkommen.
Und selbst die intrigante Virginia kommt mal ins Straucheln.
Wie bereits in den vorherigen Bänden, geht es direkt dort weiter, wo der Cliffhanger des letzten Bandes aufgehört hatte.

Schreibstil/Vortragsweise:
Jeffrey Archer versetzt die Hörer in die 1970er Jahre und zeigt nicht nur das Leben der Cliftons und Barringtons, sondern auch die politische Lage und Brisanz des Kalten Krieges und die Rolle der Sowjetunion darin. Archer schafft es auch Hörer, die erst nach dem Mauerfall geboren wurden, gekonnt in diese Zeit mitzunehmen.
Zum Sprecher Erich Räuker muss ich nach 6 gelungenen Hörbüchern der Clifton-Saga wohl nichts mehr sagen.

Charaktere:
Die üblichen Verdächtigen tummeln sich auch dieses Mal wieder an den verschiedenen Schauplätzen. Außerdem tauchen hier und da neue Charaktere auf, die eine bedeutende Rolle spielen. Es macht wieder große Freude den einzelnen Figuren über die Schulter zu schauen.

Mein Fazit:
Band 6 hat wieder deutlich mehr Spannung zu bieten. Er kann nicht nur mit den ersten Bänden mithalten, sondern toppt diese um Längen. Für mich der beste Teil der Saga bisher. Dieses Mal leben nicht nur die Figuren, sondern auch das Spannungspotential wird ausgeschöpft.
Für mich hat der Band klare 5 Sterne verdient.


Weitere Lesermeinungen:
Nicole von Nicoles Bücherwelt

[Neuzugänge] Das Leben meines besten Freundes

Das Leben meines besten Freundes


Ein großes Dankeschön geht heute an den KNESEBECK Verlag. Dank ihnen und der Autorin Judith Gridl darf ich das Jugendbuch "Das Leben meines besten Freundes" lesen, das ab Morgen (21.09.17) überall im Buchhandel erhältlich sein wird.
Sobald ich es gelesen habe, werde ich es hier natürlich besprechen.



Montag, 18. September 2017

[Montagsfrage] #5



Liest du nur Romane, oder auch Comics, Manga etc.? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten?


Ja, ist denn schon wieder Montag? Unfassbar, wie die Zeit vergeht. Die Woche hat heute wirklich gut angefangen, denn ich musste erst um 9:30 Uhr bei der Arbeit sein und war um 14:30 Uhr bereits wieder zu Hause. So habe ich nun ausgiebig Zeit, um nicht nur die heutige Montagsfrage zu beantworten, sondern auch eine schöne Blogtour durch den RSS-Feedreader zu machen.

Nun aber erst einmal zur heutigen Frage:
Ich lese eigentlich nur Romane. Aber na ja, ab und zu gibt es auch schon mal einen Manga, den ich gelesen habe (den letzten habe ich vor 4 oder 5 Jahren gelesen). Ich habe mir früher fürs Zugfahren gerne Mangas gekauft, weil ich mich im Zug meist nicht so konzentrieren kann (die vielen "tollen" Gespräche der anderen sind einfach zu spannend). Da ich aber schon ewig nicht mehr weitere Strecken alleine mit dem Zug gefahren bin, habe ich auch schon lange keinen Manga mehr gelesen. Ich mochte die Tokyopop-Mangas immer am liebsten. Gerne so richtig klischeehaft mit Teenieliebe und so (auch mal ab 16).
Richtige Comics habe ich nur als Kind gelesen. Die "Asterix"-Bände und die "Tim und Struppi"-Bände habe ich alle aus der Bücherei ausgeliehen und sie rauf und runter gelesen.

An Graphic Novels habe ich mich bis jetzt nur mal während eines Uni-Seminars herangetraut. Damals haben wir "Maus" und "Im Schatten zweier Türme" von Art Spiegelman gelesen. Die waren sehr beeindruckend, aber danach habe ich es nicht mehr versucht. Allerdings habe ich mir vor einem Monat eine Graphic Novel vorbestellt, die ab November lieferbar ist. Ich bin sehr gespannt darauf und hoffe, die Story ist toll. Ich bin nämlich dank Netflix absolut süchtig nach der Serie "Penny Dreadful". Da diese aber nur 3 Staffeln hat und ich sie natürlich bereits durchgeschaut habe, war ich total froh, dass die Geschichte nach der Geschichte als Comic herauskommt. So war das Buch natürlich ein Muss. Sobald es im November hier eintrudelt, werde ich dann auch auf diesem Blog davon berichten.

Donnerstag, 14. September 2017

[In eigener Sache] GEWONNEN! Unboxing!

Juhu, juhu!!! Ich habe tatsächlich gewonnen beim Geburtstags-Gewinnspiel von KeJas-BlogBuch. Aber jetzt mal alles von Anfang an.

Am 10. August feierten Kerstin und Janna von KeJas-BlogBuch ihren ersten Bloggeburtstag. Zu diesem Anlass gab es nicht nur ein neues Gewand für ihren Blog, sondern auch ein Gewinnspiel für ihre fleißigen Leser. Man durfte 2 Buchwünsche aufschreiben.
Ich, wie ich eben so bin, dachte mir, ich könnte ja auch mal mein Glück versuchen und schrieb als ersten Wunsch Jürgen Albers' Roman "Crossroads" auf und als zweiten Wunsch Lauren A. Forry mit "Abigale Hall".
Letzte Woche Sonntag kam dann die Nachricht von Kerstin, dass ich tatsächlich gewonnen habe. Ich konnte es gar nicht so recht glauben und hab mich natürlich riesig gefreut. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte, war dieses mega tolle Paket.


Denn mit diesem Paket haben die zwei mich heute tatsächlich extrem glücklich gemacht. Ich war so müde (und bin es immer noch), weil ich heute nach der Arbeit wieder mit dem Schwimmtraining begonnen habe, nachdem ich letzte Woche ja mit fetter Erkältung flach gelegen habe. Und so bin ich nach dem Schwimmen heute total müde nach Hause gekommen. Mein Freund hat das Paket so drapiert, dass ich es auf jeden Fall als erstes sehen musste.
Und dann ging das Unboxing los. Und da ich es euch natürlich nicht vorenthalten wollte, gibt es hier gleich Bilder. Deshalb habe ich gleich die Kamera gezückt und Bilder gemacht.



Nachdem ich einiges an Stopfmaterial entfernt hatte, war dieses Smiley das Erste, was ich gesehen habe. Kerstin und Janna haben es hier noch mal so richtig spannend gemacht.


Nachdem ich die Verpackung entfernt hatte, kamen gleich zwei Geschenke zum Vorschein. Also habe ich zuerst das Päckchen mit dem Smiley ausgepackt und gleich einen Luftsprung gemacht.


Neben den Katjes Gummiteilchen (die ich schon halb aufgefuttert hab, weil ich Katjes so gerne mag), ist eine Tasche mit KeJas-BlogBuch-Logo darin gewesen. Soooo toll und ich werde sie gleich morgen als Tasche für die Arbeit nutzen und mein Essen darin transportieren.
Dann war Päckchen Nr. 2 an der Reihe. Hier war mir klar, dass es eines der beiden Bücher sein musste, die ich im Blogkommentar erwähnt hatte. Doch mit dem Rest hatte ich nicht gerechnet.


Ich war echt überrascht, was da noch alles dabei war. Nicht nur Jürgen Albers' "Crossroads" (den ich auf der Buchmesse gleich nach einem Autogramm fragen werde) tauchte auf, sondern außerdem noch ein Memoblock mit Magnet und passendem Stift, dazu ein Bleistift mit Radiergummi in Buchform (mega niedlich) und eine Postkarte zum Ausmalen (woher wussten die beiden bloß, dass ich total gerne abends Malbücher ausmale?). Und eine Visitenkarte ihres Blogs.

Ich bin noch immer total überwältigt von dieser Flut an Geschenken und freue mir ein Loch in den Bauch (das mit den Gummiteilchen gleich wieder gefüllt wird).
Ich danke Kerstin und Janna von Herzen und bin mega glücklich. Danke!!!!!

Und für alle, die das hier jetzt lesen, gibt es die Aufforderung, auf jeden Fall auf dem Blog der beiden vorbeizuschauen. Es lohnt sich! http://kejas-blogbuch.de/

Mittwoch, 13. September 2017

[In eigener Sache] Das neue Bloglogo steht!


Mein Header ist fertig! 

Da ist das Logo also. Und ich bin mega stolz darauf. 
Deshalb möchte ich ganz besonders Theresa Kölczer danke sagen, die mir den Traum vom eigenen Bloglogo erfüllt hat und nicht nur das Büchertürmchen, sondern auch gleich Pablo als Leuchtturmkater darin verewigt hat.
Nun kann ich in den nächsten Tagen auch endlich meine Visitenkarten bestellen, die ich dann bei der Frankfurter Buchmesse auch fleißig verteilen kann.

Ich hoffe, es gefällt euch genauso sehr wie mir.