Freitag, 29. September 2017

[Blogparade] #BUCHPASSION – EDITION: LIEBLINGSAUTORINNEN UND -AUTOREN 29.9.-1.10.2017


#BUCHPASSION – EDITION: LIEBLINGSAUTORINNEN UND -AUTOREN 29.9.-1.10.2017


Eigentlich bin ich momentan extrem schreibfaul. Da ich die tolle Blogparade #buchpassion von kapri-zioes aber unbedingt mitmachen will, raffe ich mich nun also doch auf und schreibe ein paar Zeilen. Es muss ja kein Roman werden, schließlich sollen die Artikel der Parade ja auch gelesen werden.
Als ich über diesen Artikel nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass ich den EINEN Lieblingsautor eigentlich gar nicht habe. Es sind durchaus mehrere, die mich über längere Strecken oder auch nur für den Moment begleiten und die ich super finde. 
Hier will ich aber die beiden erwähnen, die mich in meiner Kindheit und Jugend geprägt haben und mich bis heute begleiten.
Und zwar ist das zum einen Astrid Lindgren und zum anderen Stephen King.
"WAASS?" werden jetzt sicher einige empört rufen, "Wie kann man nur so eine schräge Mischung nennen?" die anderen fragen. Ganz einfach, genau diese schräge Mischung bin ich.
Als Kind wollte ich so mutig sein wie Ronja, so stark wie Pippi, so ein Lümmel wie Michel, so einen Hund haben wie Bootsmann und so tolle Freunde wie die Kinder aus Bullerbü. (Zu finden sind diese Bücher übrigens im Oetinger Verlag) Ich habe mich regelmäßig nach Schweden geträumt und hatte das Gefühl, alles ist möglich. Dafür bin ich Astrid Lindgren unglaublich dankbar! Und meine Liebe zum Land Schweden hat mich während des Studiums dazu gebracht, als zweite Fremdsprache nicht etwa Französisch oder Spanisch zu wählen, sondern Schwedisch zu lernen.
Nun aber zurück zu meiner Jugendzeit. :-)
Als alle meine Klassenkameradinnen auf dem Pferdetrip waren, Bücher über das Internatsleben und das Glück auf dem Rücken der Pferde zu lesen begannen, bekam ich meinen ersten eigenen Büchereiausweis geschenkt. Unsere Dorfbücherei hatte nur 2 Nachmittage in der Woche geöffnet und war wirklich winzig. Dort angekommen, landete ich nicht etwa am Regal für Kinder- und Jugendbücher. Nein, mich zog es wie magisch zu den Regalen der Erwachsenen. Dass ich ausgerechnet vor dem Regal mit K stehen blieb war reiner Zufall. Da standen jede Menge Bücher von einem Mann namens Stephen King und die Cover sahen spannend und "verboten" aus. So schnappte ich mir das Erstbeste seiner Bücher und hatte "Christine" in der Hand. Ein rotes Auto auf rotem Hintergrund. Eine Taschenbuchausgabe von 1983, im Heyne Verlag erschienen, ziemlich zerlesen, aber das war mir egal. Das Auto hatte es mir angetan. Also wollte ich das Buch einfach mitnehmen. Nichtsahnend mit meinen 12 Jahren, stiefelte ich stolz nach Hause. Im Gepäck ein paar Bände Asterix-Comics (die gingen damals immer) und "Christine". Dass mir dieses Buch überhaupt ausgeliehen wurde, wundert mich bis heute.
Kaum war ich zu Hause, konnte ich nichts mehr ohne das Buch. Ob im Bett, am Esstisch, beim Zähne putzen und sogar in der Schule hatte ich "Christine" dabei. Stephen King hatte mich so bereits in seinen Fängen.
Später folgten dann diverse Kurzgeschichten, Feuerkind, Carrie, ES, Tommyknockers und The Stand (das habe ich allerdings mit 15 begonnen, immer nebenher gelesen und beendet als ich 17 war, weil es ungekürzt ca. 1900 Seiten stark und teilweise zwischendrin ganz schöne Durststrecken hatte).
Stephen King bereitete den Weg für jeden weiteren Autor/Autorin. Dank ihm habe ich meine Liebe zur Spannungsliteratur entdeckt.
Ja, und bis heute lässt mich die Liebe zur dunklen Seite von Stephen King nicht mehr los. Er ist für mich Held meiner Jugend, Lieblingsautor, Prototyp des auktorialen Erzählers und Märchenonkel in einem.
Und weil ich damals im Studium eine Gleichgesinnte fand, haben wir letzte Woche Donnerstag zu Ehren von Stephen Kings 70. Geburtstag gemeinsam Kuchen gegessen und auf ihn angestoßen. :-)

Okay, jetzt ist der Artikel doch etwas länger geworden als gedacht. Und das, obwohl ich von der Twitter-Leseparty zur #buchpassion ganz schön abgelenkt war. 
Ich hoffe, er hat euch gefallen und ich bin gespannt, welchen Lieblingsautor/welche Lieblingsautorin ihr habt. Lasst mir ein Kommentar da. Ich freu mich drauf.


Mittwoch, 20. September 2017

[Rezensionen] Jeffrey Archer - Band 6 - Möge die Stunde kommen

Jeffrey Archer - Band 6 - Möge die Stunde kommen

Mein Dankeschön geht an das Bloggerportal und Random House Audio für das Zurverfügungstellen dieses wunderbaren Hörbuchs.


Angaben zum Hörbuch:
Titel: Möge die Stunde kommen
Autor: Jeffrey Archer
Sprecher: Erich Räuker
ISBN: 978-3-8371-3760-6
Erscheinungsdatum: September 2017
Preis: 14,99 EUR
Verlag: Random House Audio


Inhalt:
Dramatische Zeiten für die Cliftons und Barringtons
Die Erfolgs-Saga geht weiter!

Für die Cliftons und Barringtons, die seit Jahrzehnten schicksalhaft verbunden sind, beginnt eine dramatische Zeit. Giles Barrington muss sich zwischen der Karriere als Politiker und seiner großen Liebe entscheiden, während für Emma und Harry Clifton eine Welt zusammenbricht, als sie einen Selbstmordbrief entdecken. Für beide Familien

Erich Räukers tiefe Erzählerstimme lässt das Familien-Epos lebendig werden.

(2 MP3-CDs, Laufzeit: ca. 11h 54)

Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos "Die Clifton-Saga" stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

Sprecher:
Der gefragte Sprecher Erich Räuker synchronisiert u. a. Saul Berenson in der Serie Homeland oder Robert Crawley in Downton Abbey und ist die klangvolle Erzählerstimme der Clifton-Saga.

Quelle: Random House Audio


Meine Meinung:
Mittlerweile sind wir also bei Band 6 angekommen. Wir befinden uns in den 1970er Jahren. Anatoly Babakov sitzt noch immer im Gefängnis und Harry Clifton versucht alles, um ihn dort herauszubekommen. Virginia brütet wieder über ihren Intrigen und Sebastian arbeitet weiterhin in der Bank.
Auch in diesem Band müssen die Familien Barrington und Clifton mit so einigen schönen und weniger schönen Überraschungen zurechtkommen.
Und selbst die intrigante Virginia kommt mal ins Straucheln.
Wie bereits in den vorherigen Bänden, geht es direkt dort weiter, wo der Cliffhanger des letzten Bandes aufgehört hatte.

Schreibstil/Vortragsweise:
Jeffrey Archer versetzt die Hörer in die 1970er Jahre und zeigt nicht nur das Leben der Cliftons und Barringtons, sondern auch die politische Lage und Brisanz des Kalten Krieges und die Rolle der Sowjetunion darin. Archer schafft es auch Hörer, die erst nach dem Mauerfall geboren wurden, gekonnt in diese Zeit mitzunehmen.
Zum Sprecher Erich Räuker muss ich nach 6 gelungenen Hörbüchern der Clifton-Saga wohl nichts mehr sagen.

Charaktere:
Die üblichen Verdächtigen tummeln sich auch dieses Mal wieder an den verschiedenen Schauplätzen. Außerdem tauchen hier und da neue Charaktere auf, die eine bedeutende Rolle spielen. Es macht wieder große Freude den einzelnen Figuren über die Schulter zu schauen.

Mein Fazit:
Band 6 hat wieder deutlich mehr Spannung zu bieten. Er kann nicht nur mit den ersten Bänden mithalten, sondern toppt diese um Längen. Für mich der beste Teil der Saga bisher. Dieses Mal leben nicht nur die Figuren, sondern auch das Spannungspotential wird ausgeschöpft.
Für mich hat der Band klare 5 Sterne verdient.


Weitere Lesermeinungen:
Nicole von Nicoles Bücherwelt

[Neuzugänge] Das Leben meines besten Freundes

Das Leben meines besten Freundes


Ein großes Dankeschön geht heute an den KNESEBECK Verlag. Dank ihnen und der Autorin Judith Gridl darf ich das Jugendbuch "Das Leben meines besten Freundes" lesen, das ab Morgen (21.09.17) überall im Buchhandel erhältlich sein wird.
Sobald ich es gelesen habe, werde ich es hier natürlich besprechen.



Montag, 18. September 2017

[Montagsfrage] #5



Liest du nur Romane, oder auch Comics, Manga etc.? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten?


Ja, ist denn schon wieder Montag? Unfassbar, wie die Zeit vergeht. Die Woche hat heute wirklich gut angefangen, denn ich musste erst um 9:30 Uhr bei der Arbeit sein und war um 14:30 Uhr bereits wieder zu Hause. So habe ich nun ausgiebig Zeit, um nicht nur die heutige Montagsfrage zu beantworten, sondern auch eine schöne Blogtour durch den RSS-Feedreader zu machen.

Nun aber erst einmal zur heutigen Frage:
Ich lese eigentlich nur Romane. Aber na ja, ab und zu gibt es auch schon mal einen Manga, den ich gelesen habe (den letzten habe ich vor 4 oder 5 Jahren gelesen). Ich habe mir früher fürs Zugfahren gerne Mangas gekauft, weil ich mich im Zug meist nicht so konzentrieren kann (die vielen "tollen" Gespräche der anderen sind einfach zu spannend). Da ich aber schon ewig nicht mehr weitere Strecken alleine mit dem Zug gefahren bin, habe ich auch schon lange keinen Manga mehr gelesen. Ich mochte die Tokyopop-Mangas immer am liebsten. Gerne so richtig klischeehaft mit Teenieliebe und so (auch mal ab 16).
Richtige Comics habe ich nur als Kind gelesen. Die "Asterix"-Bände und die "Tim und Struppi"-Bände habe ich alle aus der Bücherei ausgeliehen und sie rauf und runter gelesen.

An Graphic Novels habe ich mich bis jetzt nur mal während eines Uni-Seminars herangetraut. Damals haben wir "Maus" und "Im Schatten zweier Türme" von Art Spiegelman gelesen. Die waren sehr beeindruckend, aber danach habe ich es nicht mehr versucht. Allerdings habe ich mir vor einem Monat eine Graphic Novel vorbestellt, die ab November lieferbar ist. Ich bin sehr gespannt darauf und hoffe, die Story ist toll. Ich bin nämlich dank Netflix absolut süchtig nach der Serie "Penny Dreadful". Da diese aber nur 3 Staffeln hat und ich sie natürlich bereits durchgeschaut habe, war ich total froh, dass die Geschichte nach der Geschichte als Comic herauskommt. So war das Buch natürlich ein Muss. Sobald es im November hier eintrudelt, werde ich dann auch auf diesem Blog davon berichten.

Donnerstag, 14. September 2017

[In eigener Sache] GEWONNEN! Unboxing!

Juhu, juhu!!! Ich habe tatsächlich gewonnen beim Geburtstags-Gewinnspiel von KeJas-BlogBuch. Aber jetzt mal alles von Anfang an.

Am 10. August feierten Kerstin und Janna von KeJas-BlogBuch ihren ersten Bloggeburtstag. Zu diesem Anlass gab es nicht nur ein neues Gewand für ihren Blog, sondern auch ein Gewinnspiel für ihre fleißigen Leser. Man durfte 2 Buchwünsche aufschreiben.
Ich, wie ich eben so bin, dachte mir, ich könnte ja auch mal mein Glück versuchen und schrieb als ersten Wunsch Jürgen Albers' Roman "Crossroads" auf und als zweiten Wunsch Lauren A. Forry mit "Abigale Hall".
Letzte Woche Sonntag kam dann die Nachricht von Kerstin, dass ich tatsächlich gewonnen habe. Ich konnte es gar nicht so recht glauben und hab mich natürlich riesig gefreut. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte, war dieses mega tolle Paket.


Denn mit diesem Paket haben die zwei mich heute tatsächlich extrem glücklich gemacht. Ich war so müde (und bin es immer noch), weil ich heute nach der Arbeit wieder mit dem Schwimmtraining begonnen habe, nachdem ich letzte Woche ja mit fetter Erkältung flach gelegen habe. Und so bin ich nach dem Schwimmen heute total müde nach Hause gekommen. Mein Freund hat das Paket so drapiert, dass ich es auf jeden Fall als erstes sehen musste.
Und dann ging das Unboxing los. Und da ich es euch natürlich nicht vorenthalten wollte, gibt es hier gleich Bilder. Deshalb habe ich gleich die Kamera gezückt und Bilder gemacht.



Nachdem ich einiges an Stopfmaterial entfernt hatte, war dieses Smiley das Erste, was ich gesehen habe. Kerstin und Janna haben es hier noch mal so richtig spannend gemacht.


Nachdem ich die Verpackung entfernt hatte, kamen gleich zwei Geschenke zum Vorschein. Also habe ich zuerst das Päckchen mit dem Smiley ausgepackt und gleich einen Luftsprung gemacht.


Neben den Katjes Gummiteilchen (die ich schon halb aufgefuttert hab, weil ich Katjes so gerne mag), ist eine Tasche mit KeJas-BlogBuch-Logo darin gewesen. Soooo toll und ich werde sie gleich morgen als Tasche für die Arbeit nutzen und mein Essen darin transportieren.
Dann war Päckchen Nr. 2 an der Reihe. Hier war mir klar, dass es eines der beiden Bücher sein musste, die ich im Blogkommentar erwähnt hatte. Doch mit dem Rest hatte ich nicht gerechnet.


Ich war echt überrascht, was da noch alles dabei war. Nicht nur Jürgen Albers' "Crossroads" (den ich auf der Buchmesse gleich nach einem Autogramm fragen werde) tauchte auf, sondern außerdem noch ein Memoblock mit Magnet und passendem Stift, dazu ein Bleistift mit Radiergummi in Buchform (mega niedlich) und eine Postkarte zum Ausmalen (woher wussten die beiden bloß, dass ich total gerne abends Malbücher ausmale?). Und eine Visitenkarte ihres Blogs.

Ich bin noch immer total überwältigt von dieser Flut an Geschenken und freue mir ein Loch in den Bauch (das mit den Gummiteilchen gleich wieder gefüllt wird).
Ich danke Kerstin und Janna von Herzen und bin mega glücklich. Danke!!!!!

Und für alle, die das hier jetzt lesen, gibt es die Aufforderung, auf jeden Fall auf dem Blog der beiden vorbeizuschauen. Es lohnt sich! http://kejas-blogbuch.de/

Mittwoch, 13. September 2017

[In eigener Sache] Das neue Bloglogo steht!


Mein Header ist fertig! 

Da ist das Logo also. Und ich bin mega stolz darauf. 
Deshalb möchte ich ganz besonders Theresa Kölczer danke sagen, die mir den Traum vom eigenen Bloglogo erfüllt hat und nicht nur das Büchertürmchen, sondern auch gleich Pablo als Leuchtturmkater darin verewigt hat.
Nun kann ich in den nächsten Tagen auch endlich meine Visitenkarten bestellen, die ich dann bei der Frankfurter Buchmesse auch fleißig verteilen kann.

Ich hoffe, es gefällt euch genauso sehr wie mir.

Montag, 11. September 2017

[Montagsfrage] #4



Montagsfrage: Liest du mehr Papierbücher oder mehr E-Books, gibt es einen Grund dafür?



Diese Montagsfrage schließt quasi direkt an die von letzter Woche an. Das passt ja.
Ich lese lieber Printbücher, da ich gerade bei neuen Büchern den Geruch so mag und ich gerne was in der Hand halte und umblättern möchte. Und dann gibt es da noch das Fable für Lesezeichen. Auch die nutze ich mega gerne.
Hier sind nur mal ein paar meiner liebsten.




E-Books lese ich meist nur unterwegs oder im Bett, weil der Tolino einfach leichter ist, nicht so viel Platz wegnimmt und vor allem, weil ich die Schrift vergrößern kann. Das ist gerade im Bett wirklich toll, weil ich einfach ohne Brille lesen kann.

Hier findet ihr die anderen Teilnehmer der Montagsfrage und natürlich den Blog von Buchfresserchen.

Freitag, 8. September 2017

[Rezension] abgebrochenes Buch - Li

Isabella Maria Kern - Li - Tote Mädchen machen keinen Sex


Angaben zum Buch:
Titel: Li - Tote Mädchen machen keinen Sex.
Autorin: Isabella Maria Kern
ISBN: 978-3-86963-227-8
Erscheinungsdatum: Juli 2016
Preis: 16,00 EUR
Verlag: Iatros


Inhalt:
Nach seinem ersten Besuch in einem Bordell ist für Peter, einem arroganten Journalisten, nichts mehr, wie es war. Die Lust auf Sex ist ihm sofort vergangen, als er dort auf die minderjährige Li trifft, und er verspricht, ihr zu helfen. Aber Li nimmt sich noch in derselben Nacht das Leben. Er versteckt Beatrice, die von ihren Zuhältern gesucht wird, bei sich, riskiert damit sein Leben, und wird obendrein gekündigt. Als er dann noch Lis Stimme hört, meint er den Verstand zu verlieren …

Ob man an paranormale Aktivitäten glaubt oder nicht, ist eine Sache, die andere ist die Geschichte von Peter, unserem Protagonisten, der Lis Stimme hört, nachdem sie ihrem jungen Leben ein Ende gesetzt hat. Ein Selbstmord, ein Mord, die Liebe und der wohl aussichtslose Kampf um eine bessere Welt, führt den Leser durch einen spannenden, paranormalen Thriller.

Autorin:
Aufgewachsen mit Pferden, Schafen und Hasen im schönen, hügeligen Mühlviertel, habe ich gelernt, die Natur und die Tiere zu respektieren. Liebe, Toleranz und Frieden sind die Voraussetzungen für das Gelingen eines guten Miteinanders auf unserem schönen Planten, den wir schützen und nicht zerstören sollen. Ich schreibe Bücher, betreibe ein Kleinwasserkraftwerk und arbeite als Krankenschwester.

Quelle: Iatros Verlag

Meinung:
Ein sehr wichtiges und meist totgeschwiegenes Thema greift Isabella Maria Kern mit ihrem Buch auf. Es geht um Li, die als junges Mädchen von ihrer armen Familie in Vietnam an einen reichen Europäer verkauft wird, im Glauben, in Europa würde es ihre Tochter besser haben, könnte dort gesellschaftlich aufsteigen und gute Arbeit bekommen. Stattdessen erwartet Li, wie viele andere Mädchen, ein Leben in Angst und Gewalt. Sie werden zur Prostitution gezwungen und haben keinerlei Chance aus diesem Leben zu entkommen. So denkt auch Li und nimmt sich vor Scham und Ekel das Leben.
Ein wirklich gut recherchiertes Thema und eine gut ausgearbeitete Geschichte, doch leider konnte ich das Buch nicht bis zum Ende lesen. Warum, das will ich euch hier erklären.

Ich persönlich breche mittlerweile recht häufig Bücher ab, die mich vom Thema nicht interessieren. Doch dass ich ein Buch abbreche, dessen Thema ich wirklich interessant und wichtig finde, das passiert nur sehr selten.
Normalerweise gebe ich einem Buch 50 Seiten. Wenn es mich bis dahin nicht gepackt hat, lege ich es weg. Diesem Buch habe ich, aufgrund des wirklich guten Inhalts 200 Seiten gegeben, doch am Ende musste ich dann aber für mich feststellen, dass ich einfach nicht mehr über die vielen Orthografiefehler hinwegsehen konnte.
Es tut mir in der Seele weh, weil ich die Geschichte wirklich gut finde und ich möchte auch hier deutlich klarstellen, dass es nichts mit dem Inhalt zu tun hat, dass ich es nicht zu Ende lesen konnte. Daher erhält das Buch von mir auch 3 Sterne (eigentlich 2,5).
Mir ist unbegreiflich, wie ein Verlag ein solches Buch in Druck geben kann. Dieses Buch wimmelt nur so vor Rechtschreib- und Satzzeichenfehlern. Auch ist die Sprache teilweise zu monoton gehalten, sodass man irgendwann mit den Gedanken abschweift. Ein ordentliches Lektorat und Korrektorat hätte dem Text nicht nur gutgetan, sondern ihm auch den Schliff gegeben, den er benötigt, um als verkaufsfähige Literatur auf dem Markt zu bestehen.
Ich will mich von Fehlern in meinen eigenen Texten nicht freisprechen, aber wenn man schon in einem Verlag veröffentlicht und nicht als Selfpublisher alles alleine macht, dann kann man von diesem Verlag auch ordentliche Arbeit verlangen. Und die hat er hier definitiv nicht gemacht.
Mich persönlich ärgert so etwas sehr, denn es lässt die Autorin und auch ein Stück weit die Verlagsbranche in schlechtem Licht erscheinen und das haben beide nicht verdient.

Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich diese Rezension schreiben soll, aber ich finde, auch eine negative Meinung sollte ausgesprochen werden.
Wenn der Käufer 16,00 EUR für dieses Buch ausgibt und dann am Ende enttäuscht ist, weil er beim Lesen immer wieder über Fehler stolpert (ich spreche von durchschnittlich 5 Fehlern pro Seite), dann lässt es nicht nur Leser frustriert zurück, sondern man könnte sich ernsthaft fragen, warum man so viel Geld für solch schlechte Qualität ausgeben muss. Noch einmal möchte ich betonen, dass ich nicht die Qualität des Inhalts meine. Aber weiter im Szenario.
So greifen diese Leser nun vielleicht lieber zu den 99 Cent Artikeln, die vor Fehlern zwar nur so strotzen, doch hier wissen sie wenigstens, sie brauchen für diese „Unterhaltungsliteratur“ nicht viel ausgeben. Wenn wir (und da zähle ich mich als Literaturwissenschaftlerin eindeutig dazu) in der Verlagsbranche qualitativ hochwertige Literatur auch weiterhin verkaufen möchten (und das geht nicht für 2,50 EUR oder weniger), dann müssen wir auch dementsprechend arbeiten.

Mir tut es leid, dass es ausgerechnet ein Werk einer Autorin getroffen hat, die ich persönlich sehr nett finde und der ich von Herzen gönnen würde, wenn sie das Buch in überarbeiteter Form noch einmal veröffentlichen könnte.

Fazit:
Obwohl das Thema sehr wichtig und der Plot gut recherchiert ist, kann ich dem Buch nur 2,5 bzw. aufgerundet 3 Sterne geben, da es leider zu viele Orthographie- und Satzzeichenfehler enthält.

Montag, 4. September 2017

[Montagsfrage] #3 Offene Montagsfrage


#3 Montagsfrage - Freie Montagsfrage (ältere aus der Liste)

Print oder eBook - Was bevorzugst du?

So, ich habe mich bei der Offenen Montagsfrage heute mal für diese Frage entschieden.
Ich lese eigentlich lieber Printbücher. Ich fasse ein Buch einfach gerne an, rieche daran (an neuen Exemplaren, die alten müffeln ja gerne mal), blättere Seiten gerne von Hand um und auch gerne mal vor und zurück. 
Allerdings bin ich Brillenträgerin und finde nichts nerviger, als mit Brille im Bett zu lesen. Da ich aber ohne Brille extreme Probleme habe längere Texte zu entziffern ohne meine Augen zu überanstrengen, nutze ich dort mittlerweile meist den Tolino. Da kann ich die Schrift einfach größer stellen und das Problem ist erledigt. Außerdem wiegt er nicht so viel wie so mancher dicke Wälzer. Und man kann das Licht einfach ausmachen und trotzdem lesen. 
Das sind alles Vorteile, die den eReader wirklich attraktiv machen. Doch wenn es geht, bevorzuge ich noch immer das gedruckte Buch. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass ich gerade im Alter mehr zum eReader greifen werde. Ich sehe es bei meinem Opa, er ist 93 Jahre alt und sieht nur noch sehr schlecht. Er liest für sein Leben gerne, doch seine Bücher sind ihm selbst mit Lupe zu klein geschrieben. Ihm würde ein eReader Abhilfe verschaffen. Leider kann er mit der Technik nicht umgehen und ist zu alt, um es noch zu lernen. Aber deshalb weiß ich für mich, dass ich mir durchaus vorstellen kann, irgendwann ganz umzusteigen, wenn es nicht mehr anders gehen sollte.

Samstag, 2. September 2017

[Mein SuB] September 2017 - Zwei Bookcrossing-Bücher auf Halde


Inspiriert von der lieben Lizzy von read books and fall in love habe ich nun auch begonnen meinen SuB zu inspizieren. Ich möchte euch jeden Monat 2 meiner SuB-Bücher vorstellen, die teilweise schon mehrere Jahre hier stehen, ohne gelesen worden zu sein. Dazu möchte ich die Fragen, die Lizzy gestellt hat, natürlich gerne beantworten.


  • Wieso ist dieses Buch auf dem SuB gelandet?
  • Was ist die Geschichte hinter dem Buch?


Natürlich dürft ihr mir auch Fragen zu den Büchern stellen, egal ob per Kommentar oder bei Twitter.

Hier kommen also die ersten beiden Bücher der Aktion:

Klappentexte
Die Welt hält den Atem an, als sie dank CNN Zeuge von etwas Unglaublichem wird: Auf dem höchsten Punkt der Bergzitadelle von Trahpah steht ein menschliches Kreuz! Als die Kameras näher heranzoomen, wird ein Mönch erkennbar, die Arme zu beiden Seiten ausgestreckt, den Kopf gesenkt. Erst nach Stunden bewegt er sich – und springt in die Tiefe. Nur wenige wissen: Das war nicht die Tat eines Wahnsinnigen, sondern ein symbolischer Akt, der die Augen der Welt auf Trahpah lenken sollte. Denn hier befindet sich das älteste Geheimnis der Menschheit, vom Orden der Sancti seit 3000 Jahren bewacht. Doch langsam mehren sich die Zeichen, dass die Zeit gekommen ist, dieses Geheimnis zu offenbaren – auch wenn damit das Ende der Welt einhergeht … (Quelle: Bastei Lübbe)

Dieses Buch liegt seit März 2014 auf meinem SuB. Bekommen habe ich es, wie man unschwer erkennen kann, durch Bookcrossing (der runde Aufkleber mit dem laufenden Buch "Ballycumber"). Ich bin seit 2005 dort Mitglied und wir tauschen untereinander gerne und oft Bücher aus. Dieses hat es allerdings noch nicht geschafft mich zum Lesen zu bewegen. Warum, weiß ich eigentlich selbst nicht, denn der Klappentext klingt wirklich spannend. Vielleicht schaffe ich es ja das Buch in der Adventszeit zu lesen. Dann müsste es nicht noch bis ins neue Jahre hier verweilen. Denn nach dem Lesen wird es natürlich "freigelassen".


Klappentext
Amsterdam im 17. Jahrhundert. Der junge Maler Cornelis Suythof, ein großer Bewunderer des Meisters Rembrandt, arbeitet als Aufseher im Zuchthaus, um seine bislang brotlose Kunst zu finanzieren. Da geschieht etwas, das sein ruhiges Leben von Grund auf verändern wird: Ein angesehener Blaufärber wird eingeliefert, weil er seine ganze Familie auf grausame Weise ermordet hat. Schlimmer noch für Cornelis, gleich darauf wird sein bester Freund Ossel eingekerkert. Auch er, bislang die Gutmütigkeit selbst, hat gemordet. Beide Täter sind vollkommen verwirrt - und Cornelis schwört, der Sache auf den Grund zu gehen. Er findet heraus, daß ein und dasselbe Ölgemälde sich während der Morde in der Nähe der Täter befand; ein harmloses Familienbildnis wie von Rembrandts Hand, farblich jedoch von einem intensiven Blau, das Rembrandt nie benutzte.Als das "Todesbild" auf rätselhafte Weise verschwindet, weiß sich Cornelis keinen anderen Rat, als bei dem alten verbitterten Meister als Schüler anzuheuern. Bald schon festigt sich in ihm der Verdacht, daß Rembrandt selbst in die unseligen Ereignisse verwickelt ist. Während Cornelis Schritt für Schritt beängstigenden Machenschaften auf die Spur kommt, bemächtigt sich etwas Ungreifbares der Stadt Amsterdam und ihrer Menschen, verwirrt ihre Sinne - und die Farbe des Dämons ist Blau...  (Quelle: Jörg Kastner)

Dieses Buch habe ich ebenfalls von Bookcrossing erhalten. Es war mein 1. Adventstürchen im Bookcrossing-Adventskalender 2014. Ich habe es schon öfter in die Hand genommen, aber dann doch nie gelesen. Auch dieses möchte ich, wenn es möglich ist, dieses Jahr noch lesen. Das Buch ist mittlerweile nur noch antiquarisch zu erhalten. Auf der Webseite von Knaur taucht es nicht mehr auf.